Das Kündigungsgeld als Anlageform
Bei der Auswahl der richtigen Anlageform wird man oft mit vielen Möglichkeiten konfrontiert. Immer häufiger wird hier das Kündigungsgeld angeboten. Aber was ist Kündigungsgeld? Was bedeutet es für den Anleger? Diese Frage ist schon mit der Bezeichnung dieser Anlageform zu erklären. Die Geldeinlage (meistens ab einem Betrag von 2.500 Euro möglich) wird auf ein Konto eingezahlt, das mit flexibler Verzinsung versehen ist. Die Anlage hat keine feste Laufzeit, sondern ist immer nur durch Kündigung verfügbar. Die Kündigungsfrist wird bei Vertragsabschluss festgelegt und kann zwischen 30 und 180 Tagen liegen.
Nach Einreichung der Kündigung wird das Guthaben häufig mit einem festen Zinssatz bis zum Ablauf der Kündigung verzinst, daher auch der Name Kündigungsgeld. Der Zinssatz beim Kündigungsgeld richtet sich nach der Höhe des Anlagebetrages und der vereinbarten Kündigungsfrist, meistens liegt er etwas unter dem des klassischen Festgeldes (Anlage mit fester Laufzeit).
Diese Art eignet sich vor allem für Anleger, die keine bestimmte Fälligkeit des Geldes benötigen und über weitere kurzfristig verfügbare Anlagen verfügen, da das Kündigungsgeld immer erst nach Ablauf der Kündigungsfrist fällig wird und somit keine tägliche Verfügung, wie z. B. beim Tagesgeldkonto, gegeben ist. Weiterhin ist die Verzinsung eine wichtige Entscheidungshilfe, denn oft ist der Abschluss mit flexibler Verzinsung durchaus attraktiv und je nach Marktentwicklung können so auch höhere Zinssätze wie bei Abschluss erreicht werden.
Eine Vergleichsrechnung zwischen den verschieden Termingeldanlagen (z. B. Festgeld, Termingeld) lohnt sich jedenfalls und wird von Banken genauso angeboten wie im Internet über Vergleichsrechner. Zum Schluss ist es nochmals wichtig zu erwähnen, dass diese Geldanlage von der Kündigung abhängig ist und somit der Anleger immer aktiv werden muss, um die Fälligkeit des Anlagebetrages zu erreichen.
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